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Wie wir arbeiten

1. Projektpartner

Die Einsatzstellen der Freiwilligen befinden sich unter der Leitung von einheimischen Projektpartnern des jeweiligen Landes. Die Projekte rangieren von Kleinstinitiativen einzelner Gruppen und Kirchengemeinden bis zu lokalen Projekten, die von größeren kirchlichen Dachorganisationen unterstützt werden. Sie engagieren sich beispielweise für Straßenkinder, Menschen mit Behinderung, alte oder suchtkranke Menschen, alleinstehende Mütter, Flüchtlinge, Häuserbau für Obdachlose, Konfliktvermittlung und gerechte Vermarktung von Produkten der ärmsten Länder.

Die Einsatzstelle übernimmt, soweit möglich, die Kosten für Unterkunft und Verpflegung der Freiwilligen. Meist arbeiten die Freiwilligen zusammen mit einheimischen Angestellten und finden dort Orientierung in landessüblichen Gebräuchen.

2. Freiwillige

Männer und Frauen alle Altersgruppen, die als Christen verbindlich leben, eine friedensstiftende Einstellung mitbringen und offen sind für andere Kulturen, setzen im Dienst ihre Fähigkeiten und Zeit unentgeltlich ein. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von einjährigen diakonischen Lerndiensten ohne Berufsausbildung bis zu zwei- oder dreijährigen Diensten mit beruflicher Qualifikation. Mennonite Voluntary Service e. V. hat eine Anerkennung nach §14b Zivildienstgesetz, so dass Freiwilligendienst auch anstelle von Zivildienst möglich ist. Außerdem werden die Freiwilligen von Christliche Dienste während der Vorbereitungsphase, im Dienst und bei der Rückkehr pädagogisch begleitet. Zur Zeit befinden sich ca. 80 Freiwillige im Dienst.

3. Finanzierung

Die Arbeit von Christliche Dienste wird finanziell von verschiedensten Personen und Gruppen getragen. Die wachsende Nachfrage der Dienste erfordert mehr und mehr Mittel, um die Qualitätsstandards der Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Folgende Einzelpersonen und Gruppen sind schon Partner oder können es in Zukunft durch Sponsoring werden:

  • Trägerorganisationen bringen jährliche Fixbeträge auf
  • Kirchengemeinden und Einzelpersonen spenden
  • ehemalige Freiwillige unterstützen finanziell durch den Freundeskreis
  • Freiwillige tragen durch einen Unterstützerkreis die Kosten für Versicherung und Reise
  • Staatliche Zuschüsse werden beantragt
  • Betriebe und Firmen werden Partner durch social sponsoring

Erst durch das Engagement dieser Partner wird die Arbeit von Christliche Dienste möglich! Mennonite Voluntary Service e. V. - Christliche Dienste dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken in Sinne des Abschnittes "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordung.

Zur Finanzierung des Dienstes selbst bringt jeder Freiwillige monatlich € 150,- durch seine Heimatgemeinde oder einen Unterstützungskreis in den Freiwilligenfonds ein. Für Kost, Logis, Taschengeld, sowie Reise und Versicherung wird gesorgt.

4. Qualität

Christliche Dienste ist Mitglied in der "Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden" (AGDF) und im "evangelischen Forum für entwicklungspolitischen Freiwilligendienst" (eFeF). Unsere Dienste richten sich nach den Qualitätsstandards von AGDF und eFeF. Wir sind anerkannt als Entsendeorganisation für das weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und für den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD).